Wie stellte man früher die Richtung fest?

Die Urmenschen hatten noch keine Städte und keine Dörfer; auf der Jagd nach Nahrung streiften sie umher. Es gab weder Straßen mit Richtungsanzeigern noch Landkarten; die Menschen konnten sich nur nach dem Stand der Sonne und den Sternen richten. Sahen zum Beispiel Küstenbewohner die Sonne aus dem Meer aufsteigen und abends hinter den Bergwäldern verschwinden, so lernten sie bald, daß sie der sinkenden Sonne entgegengehen mußten, um zu den Bergen zu kommen, und daß sie wieder zur Küste kamen, wenn sie der aufgehenden Sonne entgegengingen. Sie beobachteten den nächtlichen Sternenhimmel und entdeckten Sternbilder, die während der Nacht über den Himmel wanderten. Auf der nördlichen Halbkugel bewegten sich die Sterne in einem Kreis um einen festen Punkt, den Nordstern. Die frühen Menschen benutzten diesen Stern als Wegweiser.

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